Den Feiertag Christi Himmelfahrt und den darauffolgenden Brückentag nutzend, brach der Männerchor Neidenfels am Vatertag früh morgens auf an die Mecklenburgische Seenplatte.
Und die weite Busfahrt hat sich laut Aussage der 39 Teilnehmer auf jeden Fall gelohnt. Schon auf der Hinfahrt waren die regelmäßigen Fahrerpausen ausgefüllt mit einem deftigen Frühstück, Mittagsverpflegung aus der Bordküche und Kaffee und selbst gebackenem Kuchen.

Gleich nach der Ankunft in der Fritz-Reuter-Stadt Stavenhagen gab es das Abendessen mit anschließender geselliger Runde. Etwas schlapp von der langen Busfahrt verzogen sich die Teilnehmer so nach und nach in ihre Kojen, um für den nächsten Tag wieder fit zu sein.

Nach dem Frühstück ging es dann auch gleich wieder auf Fahrt, die mecklenburgische Seenplatte zu erkunden. Dafür war eine zweistündige 5-Seen-Schiffahrt mit Imbiss an Bord genau das Richtige. Mit dem Bus ging es nach Malchow, wo die Fahrt losging. Die Seen, teilweise verbunden durch Kanäle, waren der Malchower See, der Fleesensee, der Kölpinsee, das Ziel war Waren an der Müritz. Hier hatte jeder für sich die Gelegenheit, sich in der Stadt Waren umzusehen oder sich die Zeit am Hafen zu vertreiben. Weiter ging es durch schier endlose Alleen, den Perlen dieser außergewöhnlichen Landschaft. Am Abend lud das Hotel nach dem Abendessen zu einem Tanzabend ein. Ein Alleinunterhalter spielte auf und viele unserer Reisegesellschaft nutzten die Gelegenheit, sich nach dem langen Sitzen der vergangenen Tage, sich ausgelassen auf dem Parkett zu bewegen.

Am Samstag, war die Insel Rügen angesagt. Nachdem wir über die neue Rügenbrücke die Insel erreicht hatten, hat uns eine Umleitung dermaßen ausgebremst, dass wir den Hafen von Sassnitz in letzter Minute erreicht haben. Mit dem Schiff fuhren wir die Kreideküste entlang bis zum Königsstuhl. Danach besuchten wir noch das „Nizza der Ostsee“, das Seebad Binz, wo Gelegenheit war, am Strand zu flanieren oder einen Stadtbummel zu machen. Die Rückfahrt erfolgte über Putbus und den alten Rügendamm, wo wir die Klappbrücke in Aktion bestaunen konnten.

Ein großes Lob an alle Teilnehmer, die auch die über 12-stündige Rückfahrt ohne Murren hinter sich gebracht haben. Im Bus war immer ausgelassene Stimmung und es gab ja auch viel zu erzählen.